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Foto NJE 2019Großen Anklang fand auch in diesem Jahr wieder der Neujahrsempfang der Ortsgemeinde. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Neubürgerinnen und Neubürger und auch einige Gäste kamen zu der ersten Veranstaltung des Jahres in der Mehrzweckhalle zusammen. Unter ihnen auch ein besonderer Gast in diesem Jahr – die 16-jährige Sophie Müller aus Knöringen. Sie ist leidenschaftliche Segelfliegerin und hat bereits an einigen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen.

2018 startete sie außerdem als jüngste Teilnehmerin bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen im Segelfliegen. Ortsbürgermeister Dieter Ditsch freute sich über „seine“ erfolgreiche Bürgerin und überreichte ihr ein kleines Präsent – unter anderem eine Knöringer Amsel. „Wir wünschen Sophie, dass sie ihr Flieger immer genauso gut durch die Lüfte trägt, wie Amseln fliegen können“, erläuterte Ditsch den Glücksbringer.

Im Hinblick auf die Kommunalwahlen, die dieses Jahr im Mai anstehen, blickte der Ortsbürgermeister mit seinen Gästen auf fast viereinhalb Jahre Gemeinderatsarbeit zurück und ging auf einige Projekte und Aktionen sowie ein paar kleinere und größere Schlaglichter näher ein.        

„In unserem kleinen Knöringen wird eines ganz groß geschrieben: Begegnung  - Austausch - Gemeinschaft!“, betonte der Ortsbürgermeister und ging beispielhaft auf das ins Leben gerufene Senioren Erzählcafé, die zwischen Feuerwehr und Sportverein gebildete Interessensgemeinschaft für die Amselkerwe, den Adventskalender in der Vorweihnachtszeit und das Adventsfest näher ein. In den bisherigen fünf Jahren konnte bei der Benefizveranstaltung ein Gesamterlös von rund 15.000 Euro erzielt werden, der immer komplett einem guten Zweck zukam und an mehrere Kindereinrichtungen gespendet wurde.   

Ditsch machte zudem klar: „Zukunftsfähig sein heißt insbesondere auch: Investieren in die Kinder!“. „Wenn man für und mit den Kindern etwas unternimmt und mit ihnen zusammenarbeitet, dann sind sie mit Spaß dabei und übernehmen bereits Verantwortung für ihren Heimatort, indem sie bei nachhaltigen Aktionen mitmachen“. Er ging beispielhaft auf die Adventsfensteraktion des Kindertreffs und des Kinderbibelkreises sowie die Herstellung von Apfelsaft mit dem Kindertreff und die Freizeitangebote der Ortsgemeinde in den Sommerferien ein.

Auch an das 40-jährige Partnerschaftsjubiläum zwischen Knöringen und Burgau, das im letzten Jahr gefeiert wurde, erinnerte Ortsbürgermeister Ditsch. Mit einem Bus reisten zahlreiche Knöringer Bürgerinnen und Bürger nach Schwaben, um das Jubiläum der Freundschaft zu feiern und um die Beziehung weiter zu entwickeln.

Ziel der Ortsgemeinde sei es zudem auch die kleinen Dorfplätze und Örtlichkeiten für Begegnungen mit Leben zu füllen, wie beispielsweise den Bachplatz mit einer Eisaktion im Sommer oder durch das gemeinsame Einläuten des neuen Jahres.     

„Keine Selbstverständlichkeit vielerorts: Eine gute Kooperation mit der Nachbargemeinde Walsheim“, unterstrich Ditsch und hob die gute Zusammenarbeit im Rahmen des Kindergartenzweckverbands und bei der Feuerwehr hervor.

Als beispielhafte Aufgaben, die für den Gemeinderat bis zum Ende der Wahlperiode noch anstünden, nannte der Ortsbürgermeister die Erarbeitung einer Lösung für die Parksituation in der oberen Hauptstraße, die Baumpflanzung im Bornheimer Pfad und ein halbanonymes Urnengrabfeld auf dem Friedhof. Außerdem sei im Rahmen des Breitbandausbaus des Landkreises Südliche Weinstraße mit dem Unternehmen Inexio auch in Knöringen bald eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde gegeben, informierte Ditsch.

Abschließend hob Ditsch hervor: „Das generationenübergreifende Zusammenleben ist ein kostbares Gut: Kinder, junge Familien und Senioren bilden die Säulen für die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde, die in Zusammenarbeit mit den örtlichen Winzern und den Vereinen immer wieder aufs Neue zu sichern ist. Die Gemeinde, das sind WIR alle – nicht nur der Gemeinderat und der Ortsbürgermeister“. Und weiter: „Wir brauchen Bürgerinnen und Bürger, die sich für unser Heimatdorf, für unser Knöringen engagieren und Verantwortung übernehmen. Nur so können wir für uns alle die Wohn- und Lebensqualität unseres Ortes erhalten“.

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